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Indikation: Erythromycin ist zugelassen zur Behandlung von Infektionen, die durch Erythromycin-empfindliche Krankheitserreger wie Keuchhusten, Bronchitis, Sinusitis oder Mittelohrentzündung ausgelöst wurden. Es ist wirksam bei atypischen Pneumonien durch Legionellen, Mykoplasmen, Chlamydien und zugelassen wegen möglicher Penicillinallergie auch gegen Erysipel, Scharlach, Prophylaxe des rheumatischen Fiebers, Gonorrhoe, Lues, Aktinomykose. Unterhalb der minimalen bakteriellen Hemmkonzentration hat es immunmodulatorische und antientzündliche Eigenschaften, weshalb es wie andere Makrolide gegen chronisch entzündliche Lungenerkrankungen eingesetzt wird.
Wirkmechanismus: Erythromycin, ein bakteriostatisch wirkendes Makrolidantibiotikum, das oral oder iv angewendet wird. Es wirkt durch Hemmung der bakteriellen Proteinsynthese.
Wechselwirkungsrisiko: Erythromycin ist ein moderater Inhibitor von CYP3A4. Ein Wechselwirkungsrisiko besteht nur bei systemischer Applikation (oral oder i.v.)
Nebenwirkungen: Zu den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen unter einer Erythromycin-Behandlung zählen meist nur leicht ausgeprägte Magen-Darm-Erkrankungen in Form von Anorexie, Würgen, Erbrechen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Blähungen, Unwohlsein, Krämpfen, weichem Stuhlgang oder Durchfall.
| Aktivität | aktiver Wirkstoff/Metabolit |
| ATC-Codes | D10AF02, J01FA01, S01AA17 |
| DrugBank | DB00199 |
| CAS | 114-07-8 |
| PubChem | 12560 |