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Indikation: Nicotin ist therapeutisch zugelassen zur Unterstützung der Raucherentwöhnung bei Nicotinabhängigkeit. Es soll Nicotinentzugssymptome lindern, einschließlich Craving oder den Zigarettenkonsum von Rauchern vermindern und motivieren, mit dem Rauchen aufzuhören. Ein permanenter Rauchausstieg ist dabei letztendlich das Ziel.
Wirkmechanismus: Nicotin ist ein natürlich vorkommendes Nervengift aus der Tabakpflanze. Es stimuliert nikotinische Acetylcholinrezeptoren. Bei wiederholtem Konsum kommt es zu Toleranzbildung und Abhängigkeit. Hohe Dosen können zu Vergiftungserscheinungen bis hin zum Tod führen. Für therapeutische Anwendungen wird Nicotin in Saft, Lutschtabletten oder als Pflaster appliziert. Pharmakokinetische Wechselwirkungen (Induktion von CYP1A2) werden in erster durch Benzpyrene im Rauch induziert.
Nebenwirkungen: Sehr häufig ist Übelkeit, häufig sind Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden z.B. Blähungen, Erbrechen, Stomatitis, Beschwerden im Mundraum, Bauchschmerzen, Durchfall, Mundtrockenheit, Verstopfung sowie Pharyngitis, Husten und Schmerzen im Rachen- und Kehlkopfbereich. Typische Vergiftungssymptome sind Schwindel, Übelkeit, Blässe, kalter Schweiß und Herzrasen.
| Aktivität | aktiver Wirkstoff/Metabolit |
| Synonyme | Nikotin |
| ATC-Code | N07BA01 |
| DrugBank | DB00184 |
| CAS | 54-11-5 |
| PubChem | 89594 |