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Indikation: Felbamat ist ein Antiepileptikum für die Behandlung des Lennox-Gastaut-Syndroms. Wegen UAW wie Blutbildstörungen, Überempfindlichkeitsreaktion und Hepatotoxizität ist es ein Mittel der zweiten Wahl für die Epilepsiebehandlung.
Wirkmechanismus: In Ganzzell-Voltage-Clamp-Ableitungen an kultivierten Hippocampusneuronen von Ratten hemmen klinisch relevante Felbamat-Konzentrationen (0,1–3 mM) die N-Methyl-D-Aspartat (NMDA)-Antworten und verstärkten die Gamma-Aminobuttersäure (GABA)-Antworten. Einzelkanalableitungen deuteten darauf hin, dass der Effekt auf die NMDA-Antworten über einen Kanalblockierungsmechanismus vermittelt wird (Rho et al. 1998).
Nebenwirkungen: Häufige UAW sind Schlaflosigkeit, Somnolenz, Ataxie, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Dyspepsie, Abdominalschmerzen, Diarrhö.