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Indikation: Melperon ist zugelassen zur Behandlung von Schlafstörungen, Verwirrtheitszuständen und zur Dämpfung von psychomotorischer Unruhe und Erregungszuständen, insbesondere bei Patienten der Geriatrie und Psychiatrie, bei Psychosen, Oligophrenie, organisch bedingter Demenz, Psychoneurosen und bei Alkohol-Abhängigkeit.
Wirkmechanismus: Melperon ist ein niedrig potenter Dopaminantagonist. Für Melperon ist nicht bekannt, welche Enzyme den Phase 1-Abbau katalysieren.
Nebenwirkungen: Müdigkeit, Erschöpfung, Schwindel, Bradykardie (verlangsamter Herzschlag), orthostatische Beschwerden (Schwindel beim Aufstehen), Herzklopfen, Kältegefühl oder Taubheitsgefühl in den Händen und Füßen, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Atemnot (Dyspnoe) bei Anstrengung, insbesondere bei Patienten mit einer Verengung der Atemwege (asthmatische Beschwerden)
Insbesondere zu Beginn der Behandlung können Müdigkeit sowie Hypotonie beziehungsweise orthostatische Dysregulation und eine reflektorische Beschleunigung der Herzfrequenz auftreten. Melperon kann das QT-lntervall im EKG verlängern und es können extrapyramidal-motorische Störungen vorkommen in Form von Frühdyskinesien, Parkinson-Syndrom und Bewegungsunruhe.
| Wirkstoffgruppe | Psychopharmakon |
| Aktivität | aktiver Wirkstoff/Metabolit |
| ATC-Code | N05AD03 |
| DrugBank | DB09224 |
| CAS | 3575-80-2 |
| PubChem | 15387 |