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Beim Rauchen von Zigaretten, Zigarren oder Pfeife ist Nicotin der Wirkstoff, der den erwünschten psychostimulierenden Effekt auslöst. CYP2A6 ist das primäre Enzym, das für den Abbau von 70–80 % des Nikotins zu Cotinin verantwortlich ist. Beim Rauchen von anderen psychostimulierenden Substanzen sind andere Stoffe wirksam (siehe jeweiligen Wirkstoff).
Benzpyrene im Rauch induzieren CYP1A2 und beschleunigen durch gesteigerte Synthese die Aktivität des Enzyms. Der induzierende Effekt tritt innert wenigen Tagen ein (3 Tage), ebenso das Nachlassen der Induktion. Für den Abbau von Benzpyrenen sind die Isoenzyme CYP1A1, CYP1B1 und CYP3A4 verantwortlich. Diese Enzyme oxidieren das Benzpyren zu verschiedenen Zwischenprodukten, darunter Arenoxide, Phenole und schließlich zu den hochreaktiven Diol-Epoxiden (z.B. Benzo[a]pyren-7,8-diol-9,10-epoxid). Die gebildeten reaktiven Zwischenprodukte werden anschließend durch Phase II-Enzyme konjugiert, um sie wasserlöslich zu machen und auszuscheiden.
| Wirkstoffkategorie | Genussmittel |
| Aktivität | nicht klassifiziert |
| Synonyme | Zigarettenrauch, Tabakrauch, Benzpyrene, Tabak |