Bildrechte: © spinetta / Fotolia
Sie verwenden eine veraltete Version Ihres Internetbrowsers und können nicht auf die Inhalte der Seite zugreifen.
Bitte aktualisieren Sie Ihre Browserversion.
Indikation: Rifabutin ist zugelassen zur Prophylaxe von Infektionen durch Mycobacterium avium complex (MAC) in HIV‑Patienten, zur Behandlung von MAC‑Infektionen, immer in Kombination mit weiteren antimykobakteriellen Arzneimitteln, Behandlung von Tuberkulose, immer in Kombination mit anderen Tuberkulostatika, die nicht zur Rifamycin‑Gruppe gehören.
Wirkmechanismus: Rifabutin hemmt die DNA-abhängige RNA-Polymerase in empfindlichen Prokaryonten (E. coli und Bacillus subtilis), nicht jedoch in Säugetierzellen. Der Einbau von Thymidin in die DNA von Rifampicin-resistenten M. tuberculosis wird verhindert, was darauf hindeutet, dass Rifabutin auch die DNA-Synthese hemmt. Dies ist möglicherweise die Erklärung für die Wirksamkeit von Rifabutin gegen Rifampicin-resistente Organismen.
Nebenwirkungen: Häufig bis sehr häufig sind Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), Hautausschläge, Kopfschmerzen, Fieber sowie Blutbildveränderungen (Neutropenie, Leukopenie)
| Aktivität | aktiver Wirkstoff/Metabolit |
| ATC-Code | J04AB04 |
| DrugBank | DB00615 |
| CAS | 72559-06-9 |
| PubChem | 6323490 |